Grenchen - Oaxaca
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Grenchen – Oaxaca 25.08.2026 – 30.09.2026
Diesmal sind unsere Koffer so schwer, dass wir mit der Standseilbahn zur Bushaltestelle Alpenblick hochfahren. Es regnet ein wenig, was nach diesem Sommer durchaus erwähnenswert ist. Die Reise via Zürich-Flughafen nach Cancun verläuft gut. Die Eco Max ist so leer, es ist fast gespenstig. Wir sind rasch durch die Passkontrolle durch und stehen am Gepäckband. Wir stehen und warten, beobachten wie alle glücklich ihre Koffer in Empfang nehmen und weitergehen, und wir stehen weiter und warten weiter, bis wir die letzten sind, und das Band leer vor uns durchläuft. Schon wollen wir aufgeben, als es nochmals rumpelt und unsere beiden Koffer durch das Loch geschossen kommen. Gut sichtbare Kleber sind angebracht worden: Zollkontrolle. Wir rollen hin und treffen auf einen gutgelaunten Beamten, der eigentlich nur Schokolade im Kopf hat, und ein paar Mal nach dem Wert der Ersatzteile für den Toyota fragt. In weiser Voraussicht haben wir eine Proforma-Rechnung vorbereitet. Schlussendlich hat niemand Lust auf Papierkram und wir dürfen wieder einpacken und einreisen. Wir fragen uns zum Marriott-Shuttle-Bus durch und werden in unser Hotel gebracht. Nach einem kurzen Sprung in den Pool ist es dann endlich Zeit zum Schlafen. Auch der Weiterflug nach Oaxaca verläuft planmässig und Alvaro bringt uns nach San Francisco Lachigolo zum Storage. Leider hat die Starterbatterie ihren Geist aufgegeben und zum ersten Mal springt der Toyota nicht an. Alvaro hat einen Booster und so bringen wir den Camper mühelos zum Laufen. Aufgrund dessen fahren wir aber nicht wie geplant zu Walmart, sondern direkt nach El Rancho. Wie immer werden wir von Cali freudig willkommen geheissen. Es hat nicht viele Camper im Moment, aber wir freuen uns Anke und Wolfgang mit Gipsy und Carmen und Mark wieder zu sehen.
Die ersten Tage vergehen gemütlich. «Unsere» Fahrräder müssen nur gepumpt werden, und dann kann es losgehen. Wir holen bei Walmart was wir tragen können. Auf der Rückfahrt passiert, was wir schon erwartet hatten. Der Hinterreifen an Herbies Velo explodiert. Somit geht es zu Fuss nach Hause. Da wir weitere Besorgungen vorhaben, wird der Reifen noch am gleichen Tag ersetzt. Nachdem wir wie im letzten Jahr bei der Inbetriebnahme des Wassers einen Wasserschaden im Badezimmerschrank zu beklagen haben, bestellen wir einen richtigen Wasserhahn aus richtigem Material. Das hätten wir schon letztes Jahr tun sollen, anstelle wieder einen Plastik-Camping-Hahn einzubauen. Ganz neu haben wir dieses Jahr einen Mini-USB-Staubsauger, der uns beim Putzen gute Dienste leisten soll. Das tut er auch, im ersten Moment. Das Aufladen über USB überlebt er allerdings dann nicht. Wolfgang, der uns bereits mit seinem Roggenbrot vor dem Walmart-Baguette gerettet hat, freut sich darauf, den Sauger auseinanderzunehmen und den Fehler zu finden. Die Diagnose lautet leider unheilbar krank. Diese Geräte sind nicht dazu gemacht um repariert werden zu können. Schade.
Die mitgebrachten Ersatzteile sollen nun auch im Toyota eingebaut werden. Herbie stellt sich auf einen mehrtägigen Einsatz in den Eingeweiden des vorderen Antriebs ein.
Cali erzählt uns, dass die Padél-Courts in Tlalixtac neu überdacht sind. Das sind gute Nachrichten, denn in der prallen Sonne zu spielen ist nicht sehr angenehm. Wir verabreden uns mit Pepe und Fernando zu einem ersten Spiel. Obwohl wir in der Schweiz in den letzten Wochen recht häufig gespielt haben, ist das Resultat gegen die zwei, die 3-4 Mal die Woche spielen und auch Unterricht nehmen ernüchternd. Es macht aber trotzdem grossen Spass und wir werden während unserem Aufenthalt bestimmt noch ein paar Mal spielen.
Spontan sprechen wir Marco von Bien Padél an, ob er uns ein bisschen Unterricht geben kann. Das kann er, und wir buchen je 2 Stunden Kurs für die nächsten 3 Wochen.
Am Montag um 9 Uhr fangen wir an. Marco erklärt uns diplomatisch, dass es in unserem Alter schwierig sei, aber wir durchaus die Möglichkeit haben, in den kommenden Wochen unser Spiel zu verbessern. Tatsächlich vergeht die Zeit wie im Flug, und wir haben grossen Spass. Am Mittwoch dürfen wir sogar 20 Minuten früher starten, da die beiden Mädels, die vor uns Kurs haben, gerne noch matchmässig spielen möchten. Unsere zweite Kursstunde wird sogar richtig intensiv, und Marco lässt uns gehörig rennen. Gut so.
Am Abend gehen wir zusammen mit Anke und Wolfgang und Susanna und Peter nach San Francisco Lachigolo zum Pizza essen. Es sind wirklich die besten Pizzen weit und breit und wir geniessen das gemütliche Beisammensein. Alvaro holt uns ab, und zeigt uns noch gut gelaunt sein Dorf und sein Haus, bevor er uns zurück nach El Rancho fährt.
Die Arbeiten am Camper gehen stetig voran. Leider sind unsere Starterbatterien nicht mehr zu retten und wir machen uns auf die Suche nach Ersatz.
Wieder kommt Alvaro zu Einsatz. Er fahrt mit uns zu Autozone, um die kaputten Batterien gegen zwei neue Exemplare einzutauschen.
Nach der Montage der neuen Vorderbremsen müssen nun die Bremsleitungen entlüftet werden. Dies ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang, Peter und Herbie. Die Jungs haben grossen Spass. Die Probefahrt endet mit einer guten, einer nicht so guten und einer nassen Nachricht. Die Revision des vorderen Antriebs ist gut, die Bremsen sind nicht besser als vorher, und leider haben wir bei der Ankunft vergessen, die Deckel der Wassertanks anzuschrauben. Durch den Bremstest ist so einiges übergeschwappt, da wir idealerweise vor der Probefahrt noch aufgefüllt haben. (Von aussen, sonst hätte man die offenen Tanks bemerkt). Wie es mit dem Wasser halt so ist, verteilt es sich relativ gut, im Wohnraum, in den Stauräumen und bis nach vorne ins Fahrerhaus. Ausser die Teppiche vorne trocknet es gut, somit ist alles halb so schlimm.
Die Tage in El Rancho verlaufen gemächlich und gemütlich. Hunde Sitting, Spaziergänge und unterhaltsame Kaffee und Kuchen – Runden lassen die Zeit wie im Flug vergehen.
Unsere letzte Padél-Trainingswoche bricht an. Marco informiert uns, dass am Abend ein kleines Turnier stattfindet. Da nehmen wir sehr gerne teil. Da die Spielerpaare nicht zusammenbleiben, sondern jeder einmal mit jedem spielt, werden die Punkte auch einzeln gezählt. Somit belegt Doris den ruhmlosen 8. Rang, Herbert jedoch hat sich auf Rang 4 vorgearbeitet.
Unsere Freundin Anke hat auf der Hunde-Runde eine Hundemama mit 9 Welpen entdeckt. Eine weitere Rettungs- und Vermittlungsaktion und später dann eine Kastration der Mama wird ins Leben gerufen.
Spontan nehmen wir am letzten Padél-Trainingstag nochmals an einem Turnier teil. Glücklicherweise gibt es diesmal keine Rangliste.
Trotz der wenig ruhmreichen Turniere blicken wir zufrieden auf unser Training zurück, in der Gewissheit, doch ein paar Fortschritte gemacht zu haben. Nun müssen wir nur noch das Gelernte im Spiel umsetzen können.
Leider brechen nun die letzten Tage in El Rancho an. Wie wir diese verbringen und wie es weitergeht, davon erzählen wir im nächsten Bericht.
Die ersten Tage vergehen gemütlich. «Unsere» Fahrräder müssen nur gepumpt werden, und dann kann es losgehen. Wir holen bei Walmart was wir tragen können. Auf der Rückfahrt passiert, was wir schon erwartet hatten. Der Hinterreifen an Herbies Velo explodiert. Somit geht es zu Fuss nach Hause. Da wir weitere Besorgungen vorhaben, wird der Reifen noch am gleichen Tag ersetzt. Nachdem wir wie im letzten Jahr bei der Inbetriebnahme des Wassers einen Wasserschaden im Badezimmerschrank zu beklagen haben, bestellen wir einen richtigen Wasserhahn aus richtigem Material. Das hätten wir schon letztes Jahr tun sollen, anstelle wieder einen Plastik-Camping-Hahn einzubauen. Ganz neu haben wir dieses Jahr einen Mini-USB-Staubsauger, der uns beim Putzen gute Dienste leisten soll. Das tut er auch, im ersten Moment. Das Aufladen über USB überlebt er allerdings dann nicht. Wolfgang, der uns bereits mit seinem Roggenbrot vor dem Walmart-Baguette gerettet hat, freut sich darauf, den Sauger auseinanderzunehmen und den Fehler zu finden. Die Diagnose lautet leider unheilbar krank. Diese Geräte sind nicht dazu gemacht um repariert werden zu können. Schade.
Die mitgebrachten Ersatzteile sollen nun auch im Toyota eingebaut werden. Herbie stellt sich auf einen mehrtägigen Einsatz in den Eingeweiden des vorderen Antriebs ein.
Cali erzählt uns, dass die Padél-Courts in Tlalixtac neu überdacht sind. Das sind gute Nachrichten, denn in der prallen Sonne zu spielen ist nicht sehr angenehm. Wir verabreden uns mit Pepe und Fernando zu einem ersten Spiel. Obwohl wir in der Schweiz in den letzten Wochen recht häufig gespielt haben, ist das Resultat gegen die zwei, die 3-4 Mal die Woche spielen und auch Unterricht nehmen ernüchternd. Es macht aber trotzdem grossen Spass und wir werden während unserem Aufenthalt bestimmt noch ein paar Mal spielen.
Spontan sprechen wir Marco von Bien Padél an, ob er uns ein bisschen Unterricht geben kann. Das kann er, und wir buchen je 2 Stunden Kurs für die nächsten 3 Wochen.
Am Montag um 9 Uhr fangen wir an. Marco erklärt uns diplomatisch, dass es in unserem Alter schwierig sei, aber wir durchaus die Möglichkeit haben, in den kommenden Wochen unser Spiel zu verbessern. Tatsächlich vergeht die Zeit wie im Flug, und wir haben grossen Spass. Am Mittwoch dürfen wir sogar 20 Minuten früher starten, da die beiden Mädels, die vor uns Kurs haben, gerne noch matchmässig spielen möchten. Unsere zweite Kursstunde wird sogar richtig intensiv, und Marco lässt uns gehörig rennen. Gut so.
Am Abend gehen wir zusammen mit Anke und Wolfgang und Susanna und Peter nach San Francisco Lachigolo zum Pizza essen. Es sind wirklich die besten Pizzen weit und breit und wir geniessen das gemütliche Beisammensein. Alvaro holt uns ab, und zeigt uns noch gut gelaunt sein Dorf und sein Haus, bevor er uns zurück nach El Rancho fährt.
Die Arbeiten am Camper gehen stetig voran. Leider sind unsere Starterbatterien nicht mehr zu retten und wir machen uns auf die Suche nach Ersatz.
Wieder kommt Alvaro zu Einsatz. Er fahrt mit uns zu Autozone, um die kaputten Batterien gegen zwei neue Exemplare einzutauschen.
Nach der Montage der neuen Vorderbremsen müssen nun die Bremsleitungen entlüftet werden. Dies ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang, Peter und Herbie. Die Jungs haben grossen Spass. Die Probefahrt endet mit einer guten, einer nicht so guten und einer nassen Nachricht. Die Revision des vorderen Antriebs ist gut, die Bremsen sind nicht besser als vorher, und leider haben wir bei der Ankunft vergessen, die Deckel der Wassertanks anzuschrauben. Durch den Bremstest ist so einiges übergeschwappt, da wir idealerweise vor der Probefahrt noch aufgefüllt haben. (Von aussen, sonst hätte man die offenen Tanks bemerkt). Wie es mit dem Wasser halt so ist, verteilt es sich relativ gut, im Wohnraum, in den Stauräumen und bis nach vorne ins Fahrerhaus. Ausser die Teppiche vorne trocknet es gut, somit ist alles halb so schlimm.
Die Tage in El Rancho verlaufen gemächlich und gemütlich. Hunde Sitting, Spaziergänge und unterhaltsame Kaffee und Kuchen – Runden lassen die Zeit wie im Flug vergehen.
Unsere letzte Padél-Trainingswoche bricht an. Marco informiert uns, dass am Abend ein kleines Turnier stattfindet. Da nehmen wir sehr gerne teil. Da die Spielerpaare nicht zusammenbleiben, sondern jeder einmal mit jedem spielt, werden die Punkte auch einzeln gezählt. Somit belegt Doris den ruhmlosen 8. Rang, Herbert jedoch hat sich auf Rang 4 vorgearbeitet.
Unsere Freundin Anke hat auf der Hunde-Runde eine Hundemama mit 9 Welpen entdeckt. Eine weitere Rettungs- und Vermittlungsaktion und später dann eine Kastration der Mama wird ins Leben gerufen.
Spontan nehmen wir am letzten Padél-Trainingstag nochmals an einem Turnier teil. Glücklicherweise gibt es diesmal keine Rangliste.
Trotz der wenig ruhmreichen Turniere blicken wir zufrieden auf unser Training zurück, in der Gewissheit, doch ein paar Fortschritte gemacht zu haben. Nun müssen wir nur noch das Gelernte im Spiel umsetzen können.
Leider brechen nun die letzten Tage in El Rancho an. Wie wir diese verbringen und wie es weitergeht, davon erzählen wir im nächsten Bericht.