Antugua - Corozal free zone - Die Reiseseite von Doris und Herbie

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Antugua - Corozal free zone

Aktuelle Reisen > 2024 Mexiko - Belize - Guatemala
Antigua – Corozal Free Zone 01.02.2025 – 01.03.2025

Vulkantechnisch startet der Februar wie der Januar geendet hat. Es tut sich nichts. Essenstechnisch starten wir dafür gut, zum Beispiel mit Mulan, unserem Lieblingschinesen mit den riesigen Portionen und günstigen Preisen. Pat und Neil wollen noch in eine In-Brewery und wir begleiten sie gespannt. Schliesslich soll es dort eine geheime Bar geben. Tatsächlich gelangt man durch eine englische Telefonkabine in einen versteckten Raum. Leider hat es keinen Platz. Im Hauptraum finden wir einen freien Tisch. Die Musik ist viel zu laut, eine Unterhaltung unmöglich. Eine Band ist dabei, ihre Bühne aufzubauen. Tapfer halten wir durch, bis der erste Song gespielt ist. Wir ergreifen die Flucht. Pat und Neil bleiben noch.
Am Sonntagabend ist es soweit. Wir können Herberts Handy-Hülle abholen. Die Erwartungen werden voll und ganz erfüllt. Alles ist nach Wunsch hergestellt worden.
Zum Wochenstart wollen wir uns sportlich betätigen und wandern auf den Cerro Santo Domingo. Leider sind Restaurant und Museum geschlossen, trotzdem oder deswegen geniessen wir die Anlage für uns alleine.
Kulinarisch geht es weiter mit einem Taiwanesen. Eigentlich ist unsere Abreise für Donnerstag geplant. Entsprechend fleissig sind wir am Mittwoch. Früh morgens werde ich überrascht mit den Fragen der anderen Camper. Alle reden ganz aufgeregt über eine bewegte Nacht. Auf meine Frage worum es denn gehe werde ich ungläubig angestarrt. Jä hast Du denn das Erdbeben nicht gespürt? Ähm nein. Ich habe geschlafen. Offenbar war es eine ansprechende 5.6 auf der Richterskala.
Das bestellte Roggenbrot muss abgeholt und die letzten Souvenirs müssen gekauft werden. Am Nachmittag werden die Vorräte im nahe gelegenen Supermarkt La Torre aufgefüllt. Den letzten Abend in Antigua verbringen wir im winzigen, aber total angesagten Porqué No.
Erst am nächsten Morgen wissen wir, dass es gar nicht der Abschlussabend war. Wir verlängern spontan um erstmal zwei Tage.
Am Zocalo besuchen wir das Kunstmuseum. Der Eintritt ist kostenfrei und wir erfreuen uns mehr an diesem wunderschönen Gebäude als an der ausgestellten Kunst. Das Wetter ist sehr sonnig und am Nachmittag unternehmen wir einen ausgedehnten Spaziergang auf den Cerro San Cristobal. Das macht durstig und das Restaurant ist glücklicherweise geöffnet.
Schon ist es wieder Wochenende. Unser Abfahrtstermin wird auf den kommenden Dienstag verschoben. Das gibt uns die Gelegenheit, in der Plaza Telares herumzustöbern und unsere Kunststoffteller durch Geschirr von Luminarc zu ersetzen.
Diesmal verbringen wir den Abschlussabend in der Pizzeria Familia. Zwar ist gerade der Schinken ausgegangen, die Limonade ohne Zucker mit Soda kommt mit Zucker und Leitungswasser, die Toilette darf nicht benutzt werden weil es kein Wasser hat, und zu guter Letzt geht dem Kreditkartenlesegerät noch das Papier aus. Die Gemüsepizza ist allerdings sehr lecker.
Vor der Abreise spurten wir noch rasch in die Stadt um ein frisches Roggenbrot zu holen.
Wir kommen langsam aber gut durch Guatemala City und erreichen gegen Abend das Biotopo del Quetzal im Nebelwald. Der freundliche junge Mann am Tor macht uns zwar keine grossen Hoffnungen, einen Quetzal zu Gesicht zu bekommen. Jedoch öffnet er uns das Tor, und wir dürfen auf dem Angestelltenparkplatz übernachten. Am Morgen unternehmen wir einen ausgedehnten Spaziergang auf den gut ausgebauten Wegen und geniessen den Dschungel. Allerdings ist leider wie befürchtet kein Quetzal zu sehen. Am Nachmittag fahren wir weiter bis nach Coban, wo man in einem kleinen Nationalpark übernachten kann. Zum ersten Mal kommt hier unser Starlink zum Einsatz. Für die Weiterfahrt nach Rio Dulce sind sich Landkarte, Garmin und Open Street Map nicht einig. Aus unerfindlichen Gründen will OSM die auf der Landkarte dick und rot eingetragene RN5 nicht nehmen. Aber auch Garmin empfiehlt die RN5. So machen wir das. Alles läuft gut und wir finden sogar noch einen prima Platz mit Aussicht um einen Kaffee zu kochen. Doch ein paar Kilometer weiter wird die Strasse schlechter, löchriger und schmaler. Sie führt uns immer weiter in die Berge und der Zustand ähnelt mehr einem trockenen Bachbett als einer Nationalstrasse. Wir fragen in einem Dorf nach, ob dies wirklich die richtige Strasse ist. Asi es, so ist es sagt der junge Mann, kein Problem, einfach fahren. Mit zwei bis drei Stundenkilometer ruckeln wir voran, und müssen immer wieder den entgegenkommenden Lastwagen und Bussen ausweichen. Gar nicht so einfach bei dieser Strassenbreite und den steilen Abhängen. Wir rechnen mal aus, ob wir die Abzweigung auf die asphaltierte Strasse von bei Tageslicht erreichen. Könnte klappen, wenn alles gut geht. Zweimal werden wir von Strassenarbeitern mit Pickel mit einem gespannten Seil über die Piste aufgehalten. Man möchte uns gerne beide Male 200Q (Fr. 25.--) für die harte Arbeit an dieser Strasse abknöpfen. Herbie verhandelt wie gewohnt sehr hart und bietet zum Anfangen 5Q. No jefe, no jefe brüllen sie sich gegenseitig an. Am Schluss kommen wir mit 30Q durch. Nach fast drei Stunden kommt, glücklicherweise früher als gedacht wieder Asphalt und wir kommen sogar noch locker bis zum angepeilten Fluss mit kleinen Wasserfällen und Badepools. Diese Abkühlung haben wir uns verdient.
Unsere Freunde Jila und Walter sind bereits in Rio Dulce eingetroffen. Wir treffen uns nach einem Einkauf im La Torre und fahren gemeinsam zu einem Stellplatz auf der Finca Paraiso am Lago Izabal. Wir haben uns zwei Jahre nicht gesehen, und so verplaudert sich das Wochenende wie im Flug. Die Bootsfahrt von Rio Dulce über den Rio Dulce nach Livingston am Meer wollten wir zuerst wettertechnisch nicht machen. Doch der Wetterbericht hat wie meistens geändert und es sieht so schlecht nicht aus. Wir kontaktieren einen Bootsführer, welcher uns empfohlen wurde. Manuel antwortet sofort und wir vereinbaren eine private Tour. Leider ist Jila ausgerechnet heute Morgen krank. Walter kommt gerne mit uns, und um neun Uhr finden wir Kapitän Manuel mit seinem Boot namens Manuel an der kleinen Anlegestelle in San Felipe. Die Fahrt ist abwechslungsreich und angenehm bei dieser Hitze. In Livingston treffen wir auf das karibische Guatemala. Manuel wartet (hoffentlich) an der Anlegestelle wo es von Taxibooten nur so wimmelt auf uns. Wir spazieren durch das Dorf, nehmen einen Kaffee und essen zum Abschluss in einem schönen Hotel auf der Terrasse mit Blick auf das Meer etwas kleines zu Mittag. Auf der Rückfahrt will Manuel uns noch Spinnenaffen und Aras zeigen. Leider hat er vorher vergessen zu erwähnen, dass die Tiere bei einer privaten Villa in einem Käfig leben. So haben wir es uns nicht vorgestellt und das wollen wir eigentlich nicht sehen. Der ganze Ausflug ist soso lala und muss nicht unbedingt gemacht werden.
Es wird Zeit weiterzuziehen. Jila und Walter fahren nach Antigua und wir Richtung Flores und Tikal. Wir machen noch ein paar Einkäufe im La Torre. Bei den Kassen stehen 20-Liter Garafones mit Wasser. Eigentlich brauchen wir noch Wasser, also erkundigen wir uns, wie das funktioniert. Nur das Wasser können wir nicht kaufen, wenn wir nicht einen leeren Behälter zurückbringen. Gut, dann kaufen wir halt diesen Behälter und bringen ihn in fünf Minuten wieder zurück und möchten dann das Depot zurück haben. Wir reden wohl ziemlich aneinander vorbei, und erst als wir bezahlt und die Flasche im Einkaufswagen haben wird klar, dass La Torre diese Flasche nicht gegen Geld, sondern nur gegen eine neue volle Flasche zurücknehmen kann. Wir wollen aber nicht eine neue volle Flasche mitnehmen. Wie weiter? Ich probiere immer wieder klar zu machen, dass wir nur 20 Liter Wasser in den Wassertank des gut sichtbaren Campers auf dem Parkplatz einfüllen, und den Behälter sofort wieder zurückbringen. Am Schluss stehen sieben Angestellte inklusive des Chefs der Filiale um uns herum und rätseln, wie man dieses Problem lösen könnte. Dieser hat schliesslich die zündende Idee. Aha, die wollen nur das Wasser! Er weist eine der Damen an, uns eine Teilgutschrift über den Behälter zu machen, und eine andere uns auf dem Fuss, ohne aus den Augen zu lassen zum Camper zu begleiten, zu warten bis wir das Wasser eingefüllt haben, und dann den Behälter sicher wieder zurück in den Laden zu bringen. Alle lachen erleichtert und sind froh über diese gute, schnelle und einfache Lösung.
Kurz vor Flores finden wir einen Naturpark mit Campingmöglichkeit und kalten Duschen. Herbert ist kaum im Duschhaus drin, kommt er schon wieder zurück und holt der Fotoapparat. Eine handgrosse haarige Spinne hat sich um den Seifenspender gelegt. Zum Glück in der Herren- und nicht in der Damentoilette. Allerdings ist die Anlage so gebaut, dass das Tier ungehindert den Raum wechseln könnte. Umso mehr als mir berichtet wird, dass die Spinne vom Seifenspender verschwunden ist. Vorsicht ist angesagt. Als noch der Strom ausfällt kann das Gebäude nur noch mit einer sehr guten Taschenlampe betreten werden.
Bevor wir uns Flores ansehen, suchen wir einen Klimaservice. Bei der Hitze wäre es schon angenehm, wenn die Klimaanlage im Fahrerhaus funktionieren würde. Wir bekommen eine Adresse und finden den Ort. Die Einfahrt ist aber zu schmal. Wir dürfen am Strassenrand parkieren, und der junge Mann macht sich sofort an die Arbeit. Rasch findet er das Problem, füllt noch Gas auf, und schon können wir wieder gekühlt Auto fahren. Ist das angenehm!
Flores ist eine hübsche Kleinstadt auf einer Insel, die über eine Brücke erreichbar ist. Wie Jila und Walter schon berichtet haben, ist der Wasserspiegel 2 Meter höher als sonst, und entsprechend ist vieles unter Wasser. Die halbe Uferpromenade ist nicht zugänglich, und irgendwie ist alles viel zu ruhig. Auch hier ist immer noch Stromausfall. Nach langem Suchen finden wir ein hübsches Café an der überfluteten Promenade mit einem Stromgenerator. Später essen wir noch eine Kleinigkeit und entscheiden, nochmals in den Naturpark für eine weitere Übernachtung zurückzukehren. Trotz der Spinne ist es auf dieser Wiese angenehmer als auf dem schattenlosen Parkplatz in der Stadt. Um 19 Uhr kommt, mit einer Stunde Verspätung der Strom wieder zurück.
Die heutige Etappe ist nur kurz, und aufgrund des bevorstehenden Grenzübergangs nutzen wir die Zeit und die Gelegenheit, unsere Fleisch und Gemüsevorräte vorzukochen.
Um die Mittagszeit erreichen wir den Eingang zum Tikal-Nationalpark.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tikal
Wir werden zu einer Art «Bank» geführt, wo die Eintritts- und Campingtickets gekauft werden können. Auf der Preisliste entdecken wir, dass Ausländer sage und schreibe 6x soviel bezahlen wie die Guatemalteken. Das sind ja chilenische Verhältnisse. Nur der Torres del Paine Nationalpark war krasser. Dort bezahlten wir vor Jahren 7x mehr als die Chilenen. Eine Bezahlung per Kreditkarte ist nicht möglich, aber man erklärt uns, dass die Tickets auch online gekauft werden können, und dazu braucht es nur eine Debitkarte. Ja gut, habt Ihr denn hier Internet, fragen wir unschuldig. Nein, natürlich nicht. Wir haben genügend Cash. Nach 17 Kilometer kommen wir am Eingang zu den Ruinen, und beim Camping an. Nach den Nasenbären begrüsst uns der Verantwortliche und stellt fest, dass wir ja gar keine grünen Armbänder tragen. Diese müssen wir bei der Eintrittskontrolle holen. Wir erklären, dass wir zwei Nächte bezahlt haben, und wie im Internet gelesen, gerne ab 15 Uhr in den Park möchten. Nein, diese Regel hat geändert. Die Eintritte gelten nur an dem Tag, an dem sie eingelöst werden, und auch für den Camping müssen wir morgen erneut neue Armbänder abholen. Der Dienst am (ausländischen) Kunden wird in der Tat hier klein geschrieben. Da es regnet, ist es aber nur halb so schlimm und wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag im Camper. Zu unserer Überraschung treffen wir hier seit «Pierre’s» am Atitlan See die gepflegtesten Duschen und Toiletten an.
Es ist immer noch bedeckt so dass wir es nicht sehr eilig haben, in den Park zu kommen. Zuerst sehen wir uns die moosbewachsenen Tempel im Norden an. Ausser uns lässt sich keine Menschenseele in diesem etwas abgelegenen Teil der Anlage blicken. Bald kommen wir zum höchsten Tempel, auf den eine Holztreppe hochführt. Der Ausblick ist toll. Man sieht die Spitzen von drei weiteren Tempel, die aus dem Regenwald herausragen. Entgegen dem Wetterbericht wird es gegen Abend nicht klarer. Etwas enttäuscht spazieren wir über die Main Plaza und erfreuen uns noch an der lustigen Nasenbärenfamilie. Auf einmal kommen sie, sechs wunderschöne Fischer- bzw. Regenbogentukane. Es formt sich die Idee, noch einen Tag zu verlängern. Dank unserem Starlink können einen weiteren Eintritt und eine dritte Übernachtung online kaufen.
Am Morgen gehört der Tukan-Baum den Affen. Das gibt wieder einmal viele Fotos! Wir verbringen einen gemütlichen Tag im Park und am späten Nachmittag gibt es richtig blauen Himmel auf dem Hauptplatz und auf die Tukane ist auch Verlass.
Von Tikal bis zur Grenze nach Belize ist es nicht weit. Am Mittag haben wir Guatemala verlassen und sind in Belize eingereist. Die Grenzformalitäten waren recht einfach, freundlich und im Ablauf vergleichsweise logisch.
Bis San Ignacio sind es noch ca. 15 km. Hier haben wir einen schönen Campingplatz ausgesucht und wollen ein paar Tage bleiben. Zwei grosse Taschen Wäsche müssen gewaschen werden. Es gibt sogar eine kleine Wäscherei in einem schmucken Holzhäuschen, wo wir selber waschen können. Wenige Schritte vom Campingplatz entfernt gibt es einen brandneuen topmodernen Supermarkt. Gemüse und Früchte sind praktisch nicht vorhanden, dafür ist das Fleischangebot sehr gross und die Qualität gut.
https://www.belizehub.com/belize-mennonites/
Früchte und Gemüse können wir bequem über die Strasse am Farmers Market holen, und in der «New French Bakery» gibt es erstaunlich gutes Roggenbrot zu kaufen.
Im kleinen Ortszentrum hat es ein Boutique Hotel mit einer eigenen Cafeteria, «The Daily Grind». Somit sind wir hier bestens versorgt. Im San Ignacio Hotel ist das «Green Lizard Project» angesiedelt. Hier kann man eine kleine mehr oder weniger lehrreiche Tour machen. Doch das Beste ist, man kann die grünen Echsen streicheln und herumtragen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Mit dem Eintrittspreis unterstützt man das Projekt und somit den Schutz der Tiere.
https://www.sanignaciobelize.com/belize-iguana-project/
Wir wollen unsere Weiterreise planen und überlegen, wo wir noch hinfahren könnten. Irgendwie halten sich die Möglichkeiten sehr in Grenzen. Gerade berichten einige Reisende, dass es momentan an der Küste von Sandflies nur so wimmelt. Darauf haben wir keine Lust. Auf dem Weg nach Chetumal/Mexiko bietet sich noch ein Abstecher durch ein grosses Mennoniten Gebiet, mit dem komischen Namen Shipyard und nach Lamanai, einer kleine Maya-Ruinen-Stadt im Dschungel an. Nach vier Tagen verlassen wir San Ignacio und fahren durch kleine Ortschaften mit Namen wie Teakettle, Blackman Eddy, Cotton Tree, Beaver Dam, Steindorf usw.
In Orange Walk Town biegen wir vom «Highway» ab und sind alsbald auf einer Schotterpiste. Da es geregnet hat, ist es seifig und das Zeug klebt wie Beton an unserem Auto. Tatsächlich wird die Piste aber mehr von Einspännern befahren als von Autos. Ziemlich unkontrolliert schiessen die Mennoniten mit ihren Pferdewagen aus den Einfahrten und Seitenstrassen auf den Hauptweg. In Indian Church angekommen finden wir das Haus von Mauricio und Julie, in deren Garten wir übernachten dürfen. Von dort aus kann man Lamanai gut zu Fuss erreichen. Eine ganze Ruinen-Stadt für uns allein, das hatten wir bisher auch noch nicht. Es gibt keine Tempelwächter und keine Souvenirverkäufer, nur wir, die Brüllaffen und die Nasenbären.
https://en.wikipedia.org/wiki/Lamanai
Das Klima ist heiss und feucht. Wir freuen uns auf die kalte Dusche bei Mauricio. Doch zu früh gefreut. Als ich erwartungsvoll den Hahn aufdrehe passiert …. nichts. Immer noch klebrig ziehe ich die feuchten Kleider wieder an und klopfe bei den Besitzern an. Ah ja, es hat kein Wasser, weil es hat einen Rohrbruch gegeben im Dorf und die Wasserversorgung wurde abgestellt. Aber vielleicht gibt es ja morgen wieder Wasser. Na toll. Nun gut, für solche Fälle gibt es ja den guten alten Waschlappen.
Es wird früh hell und früh heiss. Zeitig sind wir aus den Federn und bereit für die restlichen Kilometer bis zur Grenze. Die Ausreise aus Belize kostet USD 20.— pro Person. Eine Ausreisetaxe hatten wir bisher nur in Costa Rica. Abgesehen davon läuft alles schnell und reibungslos ab. Ein paar Minuten später überqueren wir die Brücke über den Rio Hondo und sind schon fast zurück in Mexiko.
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