Grenchen - Oaxaca
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Grenchen – Tlalixtac de Cabrera 25.09.2025 – 31.10.2025
Die Reise geht weiter. Sparbilletttechnisch verlassen wir den
Molerweg erst um 8 Uhr und fahren mit
dem 22er Bus zum Bahnhof Grenchen Süd und von dort mit dem Zug zum Flughafen.
Der Flug mit Edelweiss von Zürich nach Cancun in der Eco Max verläuft ruhig und
die elfeinhalb Stunden sind rasch vorbei. Es erfüllt uns immer wieder mit
Freude, wenn unsere Koffer auf dem Rollband erscheinen. Der freundliche
Flughafen Hund scheint nicht auf Käse und Schokolade trainiert zu sein, und
winkt uns desinteressiert durch. Die Übernahme unseres Mietwagens von Alamo
funktioniert einwandfrei. Die Dame im Büro spricht sogar etwas deutsch. Nach
einer knappen Stunde kommen wir bereits in der Dunkelheit in Playa del Carmen
an. Im Haus Ipana beziehen wir unser AirBnB für die nächsten vier Tage. Langsam
macht sich die Müdigkeit bemerkbar und wir lassen das Abendessen ausfallen.
Gleich um die Ecke in der 10. Strasse finden wir einen gut sortierten Chedraui-Selecto, wo wir uns mit ersten Vorräten eindecken. Nach einem ausgiebigen Frühstück spazieren wir zur berühmten Touristenmeile, der Quinta. Unser Stammcafé existiert noch.
Die Dachterrasse vom Ipana ist eine sehr gepflegte Pool-Landschaft. Drei Becken, ausreichend Liegestühle und die absolut notwendigen Sonnenschirme. Hier lassen wir den ersten Tag entspannt ausklingen.
Wie schon bei unserem letzten Aufenthalt in Playa del Carmen starten wir jeweils früh in den Tag und nutzen die verhältnismässig kühlen Temperaturen für einen ausgiebigen Marsch auf der Quinta. So vergehen die Tage gemütlich und wir sehen keinen Anlass, unseren Mietwagen aus der Tiefgarage zu bewegen.
Gleich um die Ecke in der 10. Strasse finden wir einen gut sortierten Chedraui-Selecto, wo wir uns mit ersten Vorräten eindecken. Nach einem ausgiebigen Frühstück spazieren wir zur berühmten Touristenmeile, der Quinta. Unser Stammcafé existiert noch.
Die Dachterrasse vom Ipana ist eine sehr gepflegte Pool-Landschaft. Drei Becken, ausreichend Liegestühle und die absolut notwendigen Sonnenschirme. Hier lassen wir den ersten Tag entspannt ausklingen.
Wie schon bei unserem letzten Aufenthalt in Playa del Carmen starten wir jeweils früh in den Tag und nutzen die verhältnismässig kühlen Temperaturen für einen ausgiebigen Marsch auf der Quinta. So vergehen die Tage gemütlich und wir sehen keinen Anlass, unseren Mietwagen aus der Tiefgarage zu bewegen.
Der heutige Reisetag beginnt zeitig. Wir wollen noch laufen,
Kaffee trinken und schwimmen bevor die Koffer gepackt werden müssen, und wir
uns auf den Weg zurück nach Cancun zum Flughafen auf die Socken machen.
Pünktlich um 12 Uhr mittags erreichen wir die Rückgabestelle von Alamo, und der
Shuttle Bus bringt uns zum Terminal 2. Die Wartezeit vergeht schnell und auch
der Flug nach Oaxaca. Alvaro holt uns ab und fährt direkt zum Storage. Unser
Auto ist sehr staubig, aber abgesehen davon ist alles tipptopp. Nach einem
Stopp bei Walmart für einen ersten Einkauf erreichen wir am frühen Abend El
Rancho. Unser Platz Nummer 1 ist leider belegt von alten Bekannten, Carmen und
Mark, welche den Sommer hier verbracht haben. Wir beziehen Platz Nr. 3 und
beginnen mit Einräumen. Dieses Jahr ist das Badezimmer ein bisschen ein
Sorgenkind. Zwar haben wir einen neuen Wasserhahn mitgebracht, aber wir hatten
nicht bemerkt, dass auch der Duschhahn defekt war. Wir wundern uns schon, dass
die Wasserpumpe in der Nacht immer wieder anspringt. Am Morgen ist leider
aufgrund einer undichten Dichtung (sozusagen eine Undichtung) der ganze
Badezimmerschrank nass. Der erste Tag ist wie immer gut gefüllt mit Reinigungs-
und Auf- und Einräum Arbeiten. Herbie gelingt es glücklicherweise, mithilfe des
alten, ausgebauten Wasserhahns die Dusche zu reparieren.
In El Rancho ist es sehr ruhig. Die Sturm- und Regenzeit ist noch nicht vorüber, und es regnet häufig und manchmal auch stark. Wir nehmen «unsere» Fahrräder wieder in Betrieb fahren zum Einkaufen zu Chedraui im La Reforma Quartier. Es wäre nicht normal, wenn die erste Fahrt auf den Rädern nicht von einem platten Reifen begleitet worden wäre. Zum Glück passiert es nur wenige Meter vor dem Eingangstor von El Rancho.
Die Besitzer von El Rancho, Pepe und Maria sind in der Zwischenzeit gute Freunde geworden. Wir verabreden uns für Donnerstagabend zum Pizza essen in San Francisco Lachigolo. Trotz sprachlichen Schwierigkeiten unterhalten wir uns prächtig.
Die Qualität der Brote von Walmart und Chedraui ist über den Sommer nicht besser geworden. Nur Boulenc kann hier Abhilfe schaffen. Wir schnappen uns die frisch reparierten Fahrräder und rollen über die Lazaro Cardenas in Richtung Zentrum. Nach einer Kaffeepause im Café Blason machen wir uns rasch auf den Rückweg, denn es sind Gewitter angekündigt. Glücklicherweise wartet der Regen, bis wir wieder zurück sind.
Der sonnige Samstagmorgen ist ideal für eine erste Ladung Wäsche. Dann schwingen wir uns auf die Fahrräder. Schon wieder müssen Vorräte aufgefüllt werden. Zu meiner grossen Freude wartet vor dem Tor von El Rancho mein alter treuer Freund Dädalus. Humpelnd und schwanzwedelnd werden wir begrüsst. Das einstige Quartett ist nur noch ein Trio. Die alte Hündin hat es wahrscheinlich nicht über den Sommer geschafft, oder sie ist Vollzeit ins Hundeheim eingetreten. Kaum 500 Meter gefahren sehen wir von weitem etwa 10 Hunde auf der Strasse liegen. Wie gewohnt begrüssen wir die Bande freundlich, und völlig unerwartet kommt unsere Luna zu uns und will gestreichelt werden. Sie sieht super aus, doch leider ist sie ohne ihr Mutter und ihre Schwester unterwegs. Wer weiss, was den beiden zugestossen ist. Wir wissen es nicht, und können es auch nicht ändern.
Weitere zwei Kilometer weiter stehen Fahrzeuge kreuz und quer auf der Strasse und versuchen zu wenden. Einmal mehr marschieren die Lehrer auf der 190 Richtung Centro und protestieren gegen oder für irgendetwas. Mit dem Fahrrad kommen wir aber gut an ihnen vorbei und können unseren Einkauf ungestört erledigen.
In El Rancho ist es sehr ruhig. Die Sturm- und Regenzeit ist noch nicht vorüber, und es regnet häufig und manchmal auch stark. Wir nehmen «unsere» Fahrräder wieder in Betrieb fahren zum Einkaufen zu Chedraui im La Reforma Quartier. Es wäre nicht normal, wenn die erste Fahrt auf den Rädern nicht von einem platten Reifen begleitet worden wäre. Zum Glück passiert es nur wenige Meter vor dem Eingangstor von El Rancho.
Die Besitzer von El Rancho, Pepe und Maria sind in der Zwischenzeit gute Freunde geworden. Wir verabreden uns für Donnerstagabend zum Pizza essen in San Francisco Lachigolo. Trotz sprachlichen Schwierigkeiten unterhalten wir uns prächtig.
Die Qualität der Brote von Walmart und Chedraui ist über den Sommer nicht besser geworden. Nur Boulenc kann hier Abhilfe schaffen. Wir schnappen uns die frisch reparierten Fahrräder und rollen über die Lazaro Cardenas in Richtung Zentrum. Nach einer Kaffeepause im Café Blason machen wir uns rasch auf den Rückweg, denn es sind Gewitter angekündigt. Glücklicherweise wartet der Regen, bis wir wieder zurück sind.
Der sonnige Samstagmorgen ist ideal für eine erste Ladung Wäsche. Dann schwingen wir uns auf die Fahrräder. Schon wieder müssen Vorräte aufgefüllt werden. Zu meiner grossen Freude wartet vor dem Tor von El Rancho mein alter treuer Freund Dädalus. Humpelnd und schwanzwedelnd werden wir begrüsst. Das einstige Quartett ist nur noch ein Trio. Die alte Hündin hat es wahrscheinlich nicht über den Sommer geschafft, oder sie ist Vollzeit ins Hundeheim eingetreten. Kaum 500 Meter gefahren sehen wir von weitem etwa 10 Hunde auf der Strasse liegen. Wie gewohnt begrüssen wir die Bande freundlich, und völlig unerwartet kommt unsere Luna zu uns und will gestreichelt werden. Sie sieht super aus, doch leider ist sie ohne ihr Mutter und ihre Schwester unterwegs. Wer weiss, was den beiden zugestossen ist. Wir wissen es nicht, und können es auch nicht ändern.
Weitere zwei Kilometer weiter stehen Fahrzeuge kreuz und quer auf der Strasse und versuchen zu wenden. Einmal mehr marschieren die Lehrer auf der 190 Richtung Centro und protestieren gegen oder für irgendetwas. Mit dem Fahrrad kommen wir aber gut an ihnen vorbei und können unseren Einkauf ungestört erledigen.
So vergehen unsere Tage in El Rancho gemütlich. Wir sind viel mit
dem Fahrrad und zu Fuss unterwegs. Das Wetter ist angenehm, auch wenn es
zwischendurch immer wieder mal regnet.
Doch heute Montag soll es einen besonders sonnigen Tag geben.
Ideal für eine etwas ausgedehntere Velotour in das Teppichdorf Teotitlan del
Valle. Wir besprechen mit Pepe die Route, und er empfiehlt uns, auf
Nebenstrassen mehr oder weniger parallel zur Schnellstrasse zu fahren. Diese
Route führt uns durch kleine Dörfer und durch schöne Landschaften. Leider
stimmt unser Organic Map nicht ganz mit den aktuellen Strassenführungen
überein, was uns ab und zu mal in eine Sackgasse fahren lässt. Doch nach drei
Stunden kommen wir an, und das erste was wir sehen möchten sind nicht Teppiche,
sondern etwas zu essen. Wir finden ein kleines Café und stärken uns erstmal. Wie
schon bei unserem ersten Besuch hier oben hat es erstaunlich wenig Besucher für
die vielen Teppiche, die es zu kaufen gäbe. Für den Rückweg entscheiden wir uns
auf Grund der vorgerückten Stunde für die Schnellstrasse. Sie ist zwar stark
befahren, aber in weniger als einer Stunde sind wir in El Tule. Heute wird auch
noch der Geburtstag des Baums gefeiert und wir schauen uns das Festgelände noch
kurz an und kaufen bei unserer Lieblingsgemüsefrau noch ein paar Avocados. Nun
ist es aber höchste Zeit für ein entspannendes Bad im blitzsauberen Pool.
Zu Calis Geburtstag am 14. Oktober wollen wir bei Quemen ein Stück
Torte für ihn besorgen. Der Vorderreifen meines Fahrrads ist platt. Zum Glück
ist das nicht gestern irgendwo abgelegen in den Bergen passiert. Herbie repariert
den Reifen, doch offenbar nicht gut genug, denn schon nach ein paar gefahrenen
Metern explodiert der Reifen mit einem lauten Knall. Da wir schon einen Termin für
den Service beim Velohändler haben, geht’s halt zuerst zu Fuss dahin, und dann
zu Quemen.
Cali freut sich sehr über sein Stück Schwarzwälder Torte.
Cali freut sich sehr über sein Stück Schwarzwälder Torte.
Zum 17. Oktober sind einmal mehr grosse Lehrer Proteste angesagt.
Wichtige Kreuzungen, Autobahnzahlstellen, Shoppingcenter, der Pemexverteiler
und einiges mehr soll für 24 Stunden übernommen werden. Mit dem Fahrrad stört
uns das nicht gross, und wir können gerade noch bei Walmart einkaufen und einen
Café trinken, bevor die Makro Plaza gekapert wird.
Unterwegs zu einem der Limettenbäume auf dem Platz machen wir eine
gruselige Entdeckung. Eine Gottesanbeterin hat einen Kolibri erwischt, und ist
dabei diesen genüsslich zu verspeisen. Der arme Vogel zieht schon Fäden, und
eine Rettung ist leider nicht mehr möglich.
Am Sonntag sind wir mit Pepe und Maria José zum Padél spielen
verabredet. Da am Sonntag in den Courts nichts los ist, gibt es zwei Stunden
zum Preis von einer Stunde. Mit dem Fahrrad brauchen wir etwa 45 Minuten in den
Stadtteil Volcanes, wo die beiden zu Hause sind. Es zeichnet sich ab, wer mit
Pepe zusammen spielen darf gewinnt. Wir haben eine Menge Spass und sind danach
noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Wir verbringen gemütliche Tage in El Rancho. Speziell
erwähnenswert ist die spürbare Wetterumstellung von Regenzeit auf Trockenzeit
in dieser Woche. Eines Morgens ist der Himmel stahlblau und die Luft trocken.
Die Tage werden wärmer und die Nächte kühler.
Der Dia de Muertos rückt näher. Man sieht vermehrt die orangen und
gelben Cempasuchil und überall wird dekoriert. So auch in El Rancho.
Bien Padél in Tlalixtac de Cabrera, wo wir öfter mit Tina und Ralf
spielen, veranstaltet über die Festtage ein Turnier. Übermütig melden wir uns
an.
Heute ist Turniertag. Marco von Bien Padél sendet den Einsatzplan.
Pünktlich, ja sogar überpünktlich finden wir uns auf dem Platz ein. Immer mehr
Spieler treffen ein, und wir stellen fest: Wir sind die Ältesten. Niemand hat
so wenig Schläger (je einen) und so ausgetretene Schuhe wie wir. Alle spielen regelmässig
in einem Club und nehmen Unterricht. Unsere ersten Gegner sind Mariana und Victor.
Beim ersten Punkt nach 40:40 verkünde ich «Ventaja para ustedes», Vorteil für Euch
und ernte ungläubiges Staunen, ob ich denn das Reglement nicht gelesen habe.
Nun, ehrlich gesagt nein nicht im Detail. Es gilt «der goldene Punkt». So
schnell ist das erste Spiel also verloren. Wir kämpfen tapfer weiter und
immerhin geht der erste Satz mit nur 7:5 zu ende. Beim zweiten Satz drehen sie
ein bisschen auf und, hoppla 6:1. Nun haben wir drei Stunden Pause bis zur
zweiten Runde. Für das leibliche Wohl sorgt die Gattin von Luis, dem Caretaker
mit ihrem Hamburger-Wagen. Unsere Spielzeit ist 20:45 Uhr. Wir können unsere
neuen Gegner nicht ausfindig machen, und beginnen uns alleine einzuspielen. Wir
witzeln schon über einen Forfait-Sieg. Mit einiger Verspätung treffen Paloma
und Pepe doch noch ein. Um es kurz zu machen, nach zwei chancenlosen Sätzen
endet für uns das Turnier erwartungsgemäss schon heute Abend. Es hat trotzdem
viel Spass gemacht, und alles ist sehr kameradschaftlich und fair gelaufen.